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8 gute Gründe, warum Du als Hypnose-Therapeut einen Blog haben solltest

Menschen informieren wollen. Menschen unterhalten wollen. Sich ganz authentisch zeigen und damit fassbar machen. Genau das möchte ich mit meinem Blog erreichen.

 

Seit November 2021 blogge ich wieder ganz aktiv. „Schuld daran“ ist Judith Peters von Sympatexter. Sie hat durch ihre Blog-Challenge in mir wieder diese unbändige Lust zu schreiben geweckt. Und genau das braucht es, um einen Blog zu führen.

 

Um es mal deutlich zu sagen: Bloggen ist nichts für Leute, die stundenlang vor einem weißen Blatt sitzen und nichts zu sagen haben. Bloggen ist überhaupt nichts für Leute, die über Nacht den großen Ruhm erwarten. Und Bloggen ist nichts für Angsthasen, die sich hinter allgemeinen Phrasen verstecken.

 

Warum es aber als Hypnose-Therapeut richtig sinnvoll ist, zu bloggen, verrate ich Dir hier: 

Grund 1: Mit einem Blog kannst Du als Hypnose-Therapeut Deine Persönlichkeit zeigen

Julia Georgi zeigt sich persönlich beim Oldtimertreff mit ihrem Mann

 

Was ich als Therapeutin total wichtig finde, ist, zu zeigen, was ein Klient von Dir zu erwarten hat. Wie Du bist. Welche Werte Du vertrittst. Wofür Du stehst. So machst Du Dich berechenbar. So kann jemand entscheiden, ob er mit Dir arbeiten möchte.

 

Empirische Studien zeigen, dass zwischen 5 (Johns et al. 2019) und 30 Prozent (Altmann et al. 2020b) des Therapieergebnisses abhängig ist von der Person des Therapeuten. Umso entscheidender, dass der Klient klug wählt.

 

Deshalb gib dem Klienten die Informationen, die er braucht, um sich zu entscheiden – für oder auch aktiv gegen eine Zusammenarbeit mit Dir. Nutze die Möglichkeit, Dich in einem Blog zu zeigen. Sei kein technischer Blogger, der nur Fachartikel veröffentlicht. Sondern schreibe persönlich. Schreibe authentisch. Zeige Dich in Fotos. Verrate, wie Du als Mensch tickst. Und Du wirst vermehrt die Klienten anziehen, die zu Dir passen. 

Grund 2: Mit einem Blog kannst Du zeigen, welcher Typ Hypnose-Therapeut Du bist

Welcher Typ Hypnose-Therapeut bist Du: Magier oder Pfadfinder?

 

Bist Du ein Hypnosetherapeut, der sich klar als der wissende Experte sieht, der dem Klienten etwas beibringt und sein Wissen nutzt, um die Ohnmacht des Klienten zu beseitigen – meist mit suggestiver Arbeit.

 

Oder bist Du der Typ, der den Klienten auf partnerschaftlicher Ebene begleitet, in dem Wissen, dass alles, was er lernen muss, bereits in ihm liegt?

 

Bist Du derjenige, der Hypnose eingebettet in ein spirituell-esoterisches Weltbild benutzt?

 

Bist Du der König der Blitzhypnose?

 

 

In Deinem Blog kannst Du den Klienten darüber informieren, welche Rolle Du als Hypnose-Therapeut einnimmst, welche Haltung Du ihm gegenüber hast und was er von einer Therapeut-Klient-Beziehung erwarten kann. 

Grund 3: Mit einem Blog kannst Du erklären, wie Du Hypnose siehst

Eher Ideomotorik oder Suggestionsarbeit? Eher am Symptom arbeiten oder an der Ursache? Wann muss die Trance tief sein und wann reicht ein Zustand der entspannten Aufmerksamkeit? Für welche Induktionen stehst Du? Was ist Dein spezieller Ansatz wenn es um Raucherentwöhnung geht?

 

In Deinem Blog kannst Du erklären, welcher „Hypnoseschule“ Dein Wissen entspringt. Wie Du die Hypnosearbeit persönlich siehst. Wie Du vor allem arbeitest. Was Deine Erfahrungen sind.

 

So lässt es sich zum Beispiel vermeiden, dass Menschen, die von Hypnose erwarten, dass sie auf jeden Fall umfallen müssen, um in Trance zu gehen, auf Therapeuten treffen, die nicht mit Blitzeinleitungen arbeiten.

 

 

Genauso kann ausgeschlossen werden, dass ein Schmerzpatient, der eine Methode zur Symptomminderung erlernen möchte, bei einem Therapeuten landet, der mit ihm auf Ursachensuche gehen möchte.  

Grund 4: Mit einem Blog kannst Du Hypnose erklären

In Bezug auf Hypnose besteht immer noch großer Aufklärungsbedarf. Was ist eigentlich das Unterbewusstsein? Was ist Hypnose und was ist es nicht? Wie fühlt es sich an? Welche Phänomene können dabei auftreten? Wie läuft es konkret in Deiner Praxis ab, wenn man hypnotisiert wird? Kann man hinterher Auto fahren? Was kann Hypnose leisten und was nicht?

 

Das sind ganz typische Fragen, die fast in jedem Erstgespräch Anwendung finden. Wer mit einem Blog schon schlau vorbaut, kann viele Antworten im Vorfeld für den Klienten bereit stellen.

 

 

Und falls Du jetzt denkst: Es haben so viele Hypnotherapeuten bereits Blogs und haben genau diese Fragen schon beantwortet. Ja, das stimmt. Aber niemand hat Deine eigene Antwort darauf gegeben. Niemand hat Deine Worte benutzt. Und ein Klient, der sich für Dich als Therapeut interessiert, möchte von Dir Antworten haben, nicht von einer Praxis am anderen Ende der Republik. 

Grund 5: Mit einem Blog kannst Du Ängsten entgegenwirken

Angst vor Hypnose

Die Top 5 der Ängste von Klienten, die zu mir in die Praxis kommen, sind:

1. Die Kontrolle verlieren

2. Manipuliert werden

3. In Trance hängen bleiben

4. Nicht wieder aufwachen

5. Dass irgend etwas hochkommt, was man lieber nicht gewusst hätte und es einem dadurch schlechter geht als vorher

 

Diesen Ängsten kannst Du mit einem Blog entgegenwirken. Indem Du beschreibst, wie Du arbeitest. Welche Sicherungsmaßnahmen Du einbaust. Was rein auf Grund des menschlichen Organismus alles nicht gehen kann. 

 

Nimm die Ängste ernst. Setz Deine Expertise dagegen. Bau Vertrauen auf. Berichte gerne in einem Blog auch (Einverständniserklärung vorausgesetzt!) über einzelne Fälle, in denen anfängliche Ängste bestanden und danach erfolgreich gearbeitet werden konnte.

 

Grund 6: Mit einem Blog kannst Du Deine Expertise zeigen

Deine Ausbildung. Deine Zusatzqualifikationen. Dein Spezialwissen. Deine Erfahrungen. Deine Positionierung. All das kannst Du in einem Blog glasklar zeigen.

 

 

Schreib Artikel zu spezifischen Themen, die Dein besonderes Fachgebiet sind (zum Beispiel Angststörungen). Biete Mehrwert und zwar so einfach formuliert – ohne jeden Fachjargon – dass jeder Dich versteht. Und biete erste kleine Lösungen, Übungen und Ideen an, die dem Klienten direkt weiterhelfen (zum Beispiel „Die 3 besten Entspannungsübungen wenn Du unter Prüfungsangst leidest“).

Grund 7: Mit einem Blog kannst Du Menschen den Einstieg in die Therapie erleichtern

Wenn ein Mensch ein Problem hat, muss schon viel passieren, dass er überhaupt Hilfe sucht. Viele probieren dann erst ganz klassische kassenbezahlte Psychotherapie aus. Oft nicht mit dem gewünschten Effekt. Und dann liest der Klient etwas über Hypnose. Und will das ausprobieren – ist aber gleichzeitig skeptisch.

 

Oder jemand war noch nie im Leben bei einem Therapeuten. Hypnose in einer Privatpraxis klingt für den Klienten „weniger schlimm“ als die offizielle Diagnose und den Stempel von der Krankenkasse aufgedrückt zu bekommen. Aber ist es wirklich das Richtige?

 

 

Diese Menschen kannst Du wunderbar abholen mit einem Blog. Du bietest einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema. Ohne jede Verpflichtung. Erst einmal Information pur über die Technik. Über Dich. Somit ist der erste Schritt schon getan und die Hürde, zum Telefonhörer zu greifen oder eine Email zu schreiben, nicht mehr so groß. 

Grund 8: Mit einem Blog kannst Du Deine Hypnose-Angebote zeigen

Dein Blog als Marketinginstrument für Deine Hypnose Praxis

 

In Deine Artikel kannst Du immer wieder einfließen lassen, was Du konkret anbietest: Einzel oder Gruppen? Hast Du Paketangebote? Seminare? Kann man mit Dir auch online arbeiten?

 

Warum sollte jemand gerade mit Dir arbeiten? Was macht Dich besonders? Worin unterscheidest Du Dich von anderen Anbietern?

 

 

Nutze mit Deinem Blog die Möglichkeit, Deine Praxis, Deine Leistung und Dich zu vermarkten. Lass den Blog Dein Aushängeschild sein. Gib nicht nur Informationen über Hypnose, sondern zeige auf, wie Klienten mit Dir zusammen arbeiten können. Wie man mehr von Dir bekommt. So füllst Du Deinen Terminkalender mehr und mehr. Und zwar unabhängig von Printmedien und Social Media.  

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