2025 war ein sehr bewegtes Jahr. Ich würde sagen ein Jahr voller Umbrüche und Krisen. Aber auch voller Reflexion, Erkenntnisse und Chancen. Ein Jahr, das viel Neues in mein Leben gespült hat. Wo ich mich auf Deepdive zu meinen Fähigkeiten begeben habe. Ein Jahr, das Mut erfordert hat. Und Standhaftigkeit. Ein Jahr, das meinen Freunden und Kraftorten besondere Bedeutung verlieh. Und wenn Du jetzt wissen willst, was es mit einer besonderen Krone, einem schlimmen Hagelschauer, Pippi Langstrumpf, dem Projekt "Zwischen den Tönen" und einem speziellen Fachbuch auf sich hat, dann musst Du weiterlesen....
Die Inhalte dieses Blogartikels
1. Was hatte ich mir für 2025 vorgenommen - und was ist daraus geworden
2.1. Worauf bin ich 2025 stolz?
2.2. Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
2.3 Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
2.4 Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder gemacht
2.5 Diese wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben
2.6 Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
2.7 Meine größte Herausforderung 2025
2.8 Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
2.9 Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit ins neue Jahr 2026
3. Meine fünf liebsten Blogartikel des Jahres 2025
4.2 Diese Abenteuer erlebe ich 2026
4.3 Diese großen Projekte gehe ich 2026 an
4.4 So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten
1. Was hatte ich mir für 2025 vorgenommen - und was ist daraus geworden?
In meinem Jahresrückblick 2024 hatte ich mir für dieses Jahr Ziele gesteckt. Hier zeige ich was geklappt hat - und was nicht.
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Projekt Fachbuch veröffentlichen: Es ist fast fertig geworden, Veröffentlichung 2026, Spoiler: Es geht um Selbstliebe
- Projekt weiteres Buch veröffentlichen: Auch das ist fast fertig, Veröffentlichung 2026, Spoiler: Es geht um Selbstliebe in Aktion
- Projekt drei Löffelliste-Punkte erledigen: Ich habe einen selbstgeschriebenen Song veröffentlicht, war einmal im Quartal auf Workation und ich habe eine mir völlig fremde Sprache begonnen zu lernen. Insofern: done!
- Projekt business-ruhiger September: Meine Tochter wurde eingeschult und ich habe keine Challenge veranstaltet, keine Abendseminare gegeben, kein Produkt gelauncht. Hat also geklappt.
2. Jahresrückblick 2025
2.1 Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich habe mich 2025 auf das Thema Selbstliebe eingeschossen. Und ich kann Dir auch sagen warum. Ich habe ganz ganz selten in meinem bisherigen Leben eine Frau getroffen, die völlig zufrieden mit sich war.
Irgendwas war immer, was nicht passte: der Körper, die berufliche Position, die Partnerschaft. Und immer kommt alles zu einem entscheidenden Punkt zurück: Selbstliebe. Nicht Egoismus, nicht Egozentrismus, nicht Narzissmus. Sondern sich selbst so behandeln, wie man es mit einer besten Freundin tun würde. Achtsam den eigenen Bedürfnissen gegenüber. Echt sein. Sich nicht verleugnen. Grenzen setzen und sie verteidigen. Ich persönlich glaube, das ist eine Lebensaufgabe. Das ist nichts, was man irgendwann zu 100 Prozent kann oder fertig damit ist. Auch ich nicht. Das ist ein Prozess. Und ich freue mich, Prozessbegleitung zu sein.
Ein riesengroßer Stolperstein sind Selbstzweifel. Und deshalb habe ich mit diesem Punkt begonnen und die Audiodatei "Ruhe jetzt, Selbstzweifel" erstellt.
Ich bin 2025 auch stolz darauf, dass ich mir ein Jahr ohne Produktlaunch gegönnt habe. Ich habe es geschafft, keine fünf verschiedenen Webinare zu halten, keine dreizehn Challenges anzubieten und auch keinen Adventskalender mit riesigem Aufwand zu erstellen. Dafür war ich Teil des tollen Blog-Adventskalenders von Susanne Heinen, in dessen Rahmen mein Blogartikel Nähe beginnt bei Dir selbst, nicht bei den anderen entstanden ist.
Mir ist es in dem Jahr gelungen, im Business immer mehr ich selbst zu sein. Ich bin nicht blind Vorschlägen von anderen gefolgt. Habe mich nicht verbogen und wie empfohlen Bücher über Airfryer, Toilettenwitze und Gedächtnistraining für Senioren geschrieben. Ich bin meiner Wahrheit treu geblieben, auch wenn es unbequem ist. Auch wenn es bedeutet, den längeren Weg zu gehen.
Obwohl es ein erfolgreiches Konzept war, habe ich mich von den Abend-Hypnose-Seminaren etwas zurückgezogen, zugunsten von 1:1 Mentoring für meine Praxisaufbau-Kunden. By the
way - uneleganter aber ehrlicher Einschub - ein Platz für Januar 2026 wäre noch frei. Falls Du Lust hast, zu schauen, ob und wie ich Dich unterstützen kann und ob wir überhaupt zusammen passen,
dann kontaktiere mich gerne. Es macht mich unendlich stolz, Menschen auf dem Weg zur erfolgreichen eigenen Praxis zu
begleiten und dabei wachsen zu sehen.
Ich habe 2025 eine Ausbildung in Sexualtherapie mit Hypnose absolviert. Das ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Weil ich weiß, dass viele Kollegen da nicht so offen sind. Das Thema ausklammern, nicht darüber sprechen möchten, selbst rot werden vor Verlegenheit. Mir ist wichtig, das Thema befriedigende Sexualität und sexuelle Funktionsstörungen zu enttabuisieren.
Ich bin stolz darauf, dass ich es geschafft habe, die privaten Herausforderungen in diesem Jahr anzunehmen und ihnen nicht aus dem Weg zu gehen. Entwicklung tut manchmal weh, aber sie führt einen auf das nächste Level.
Äußeres Zeichen für meine innere Entwicklung und meinen Weg ist, dass ich mir ein Tattoo habe stechen lassen. Nicht als Schmuck. Sondern als Zeichen für Kraft, Würde, Widerstandsfähigkeit und Achtsamkeit mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen.
Worauf ich auch sehr stolz bin, ist, dass ich es seit der Geburt meiner Tochter durchgezogen habe, jedes Jahr zu ihrem Geburtstag eine Motivtorte zu backen. In diesem Jahr war Stitch gewünscht. Es ist nie perfekt, aber mit Liebe gemacht und sorgt für leuchtende Augen. Das ist mein Antrieb.
2025 habe ich auch wieder zeigen können, dass ich mich nicht immer selbst so ernst nehme. Humor ist mir im Leben unfassbar wichtig. Und über mich selbst lachen zu können genieße ich sehr. Zwei kleine Beispiele siehst Du unten. In meiner Praxis gibt es zum Beispiel den Kotz-Hai. Er dient einerseits zum Beruhigen, wenn Klienten sehr aufgeregt sind. Man kann ihn kneten und damit spielen. Drückt man ihn fester, dann kommen blaue Kugeln aus dem Haifisch-Maul. Das bringt immer wieder Klienten zum Lachen. Und ja, ich gestehe: ich benutze ihn auch selbst öfter :-)
Ein weiteres Beispiel ist mein Faschingskostüm. Ich war in Klinik und Praxis am Faschingsdienstag als Prinzessin unterwegs. Mit Robe und Krone. Und einem Schild, auf dem stand: Ich brauche kein "Guten Morgen", niederknien reicht. Und Du glaubst ja nicht, wieviele Leute das tatsächlich getan haben. Ich war platt. Und hatte selten so viel Spaß an einem Arbeitstag. Gleichzeitig hat das Kostüm aber auch viele Türen geöffnet. Eine davon war, dass Menschen, die es sonst nie gewagt hätten, mit einer Psychologin zu sprechen, plötzlich den Mut und Aufhänger hatten, das zu tun. Und festgestellt haben, ich beiße nicht.
Und eine letzte Sache, die ich in der Aufzählung der Dinge, auf die ich 2025 stolz bin, nicht missen möchte: Ich habe es auch dieses Jahr wieder geschafft, Traditionen zu wahren. An Ostern gab es Osterlamm, Ostereier, Osternestersuchen sowie einen Kirchbesuch, der klar macht, warum gefeiert wird.
Im Advent einen Adventskranz, Plätzchen, diverse Adventskalender, einen Wichtel und natürlich Christbaum und viele Weihnachtslieder. Mit "Wo ist Weihnachten hin" sogar ein selbst geschriebenes.
Geburtstage wurden gefeiert und nachgefeiert. Und Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden und immer wieder schön sind, besucht. Zum Beispiel Donau in Flammen.
2.2 Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
Die beste Entscheidung, die ich in diesem Jahr getroffen habe, war, mich der Business-Mastermind "Skalier Dein Business" mit Marc Netzer anzuschließen. Nicht nur, dass ich dort zum allerersten Mal das Gefühl habe, dass alles, was ich bisher über Business gelernt habe zusammenfließt und endlich Sinn ergibt. Nein, ich habe dort auch eine Community aus Menschen um mich, die sich gegenseitig unterstützen. Die sich umeinander kümmern und nur das Beste wünschen. Menschen, die sich den Erfolg gegenseitig gönnen. Wo einer den anderen mitzieht und motiviert. Wo Aufgeben keine Option ist. Wo ich neue Inputs bekomme. Feedback zu dem, was ich da so treibe. Und wo immer neue Ideen Raum finden.
2.3 Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt
Ich habe über mich gelernt, dass ich Gottes Geschenke an mich nutzen darf. Nicht nur in meiner Freizeit, auch beruflich. Und auf diese Weise hat 2025 die Musik einen ganz besonderen Stellenwert in meinem Leben bekommen. Als kreativer Selbstausdruck. Aber auch als Möglichkeit, andere Menschen zu berühren.
Ich habe gelernt, dass ich nicht nur in der Lage bin, mich ans Klavier zu setzen und Noten zu spielen, die andere erstellt haben. Sondern dass ich selbst Texte schaffen kann. Und sie zum Leben erwecken kann. Und dass es dafür mehr als einen Weg gibt.
Ich habe gelernt, dass ich den Mut habe, mich mit dieser Fähigkeit nach außen zu zeigen, auch wenn jetzt schon klar ist, dass Reaktionen bestimmt ambivalent sind. Ja: ich bin die singende, Klavier spielende und komponierende Psychologin. Und das ist gut so.
2.4 Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder gemacht
Ich mag ja erste Male. Dieses Jahr habe ich mir selbst eine Challenge gestellt. Und damit begonnen, Ungarisch zu lernen. Eine Sprache, die für mein Ohr fremder kaum sein könnte. Ich habe dabei festgestellt, dass ich was Lernen angeht, ganz schön aus der Übung bin. Dass ich mich wieder sehr disziplinieren muss, um wie damals in der Schule Vokabeln zu schreiben, Grammatikübungen zu machen, Karteikarten anzufertigen und so weiter. Anders als damals hilft mir jetzt auch eine App, den Klang der Sprache zu erfassen und Aussprache zu üben. Im Vergleich zu Englisch, Französisch oder Italienisch geht es mittlerweile deutlich langsamer. Aber es geht. Da sage ich einfach mal von Herzen: Boldog új évet! (Glückliches neues Jahr)
Ein weiteres erstes Mal war, dass ich mich, obwohl ich mich anfangs total dagegen gesträubt habe, mit einem eigenen Account bei Tiktok beschäftigt habe.
Ich dachte, das wäre nur was für lustige Katzenvideos. Nichts, womit man Ernsthaftes fachlich thematisieren kann. Und natürlich gibt es viele sehr zweifelhafte Dinge auf diesem Kanal. Aber der Markt für Psychologie scheint auch dort zu existieren. Und die ersten Resultate für den noch nagelneuen Account sind ganz vielversprechend. 2026 werde ich mich da auch mit dem Thema Lives befassen. Weil richtig spannend wird es ja erst, wenn man mit den Zuschauern interagieren kann.
Was ich ebenfalls zum allerersten Mal erlebt habe, ist, dass ein Hagelschauer mein Auto von oben bis unten kaputt macht. Kaum im Urlaub angekommen, sitze ich am Zimmer und lege die Beine hoch. Denke mir noch: ui, der Himmel sieht aber schwarz aus. Und wenige Sekunden später bricht das Chaos los. Riesige Hagelkörner. Alles weiß, Eiswasser schießt vom Berg. Menschen schreien. Alarmanlagen gehen los. Autoscheiben zerbersten. Die Hauswände zeigen Schäden, die an Einschusslöcher erinnern. In wenigen Minuten entstehen Millionenschäden. Ich habe Glück im Unglück. Mir ist nichts passiert. Und der Rest ist nur Blech. Jetzt habe ich ein original Bat-Mobil.
Der Himmel rabenschwarz. Der Hagel donnert an die Fensterscheiben. Draußen geht die Welt unter. Und danach ist alles weiß wie im Winter.
Glück im Unglück: Das Auto ist zwar übersäht mit Dellen, aber die Scheiben sind heil und es ist fahrbereit. Nur das Rücklicht musste ich vorübergehend kunstvoll einhüllen.
Auch die Natur hat sehr gelitten. Ganze Maisfelder wurden vernichtet. Und alle Wege waren übersäht von Blättern.
2.5 Diese wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben
Meine Lektion 2025 war, das selbst anzuwenden, was ich sonst meinen Klienten mit auf den Weg gebe. 2025 war von außen betrachtet, ein klassisches Krisenjahr. Oder lass uns besser sagen: ein Wachstumsjahr. Es war nötig, mich auch über längere Zeit aus dem normalen Alltag zurückzuziehen. Und diese Zeit habe ich genutzt für tägliche Selbsthypnose. Entspannungsübungen. Tägliches therapeutisches Schreiben. Arbeit an eigenen Glaubenssätzen. Hinsehen auf alte Wunden. Future pacing-Übungen. Ich kann also mit Stolz behaupten: ich rede nicht nur drüber, sondern ich lebe das alles selbst. Und so werden aus Krisen Situationen, aus denen man gestärkt hervorgeht. Und tausendmal mehr ICH.
2.6 Wofür bin ich 2025 besonders dankbar
Ich bin dankbar für meine Freunde. Ich kann sagen, es sind nur eine Handvoll. Aber alle davon sind Menschen, auf die ich mich verlassen kann. In Zeiten, wo es mir gut geht, feiern sie mit mir das Leben. In Zeiten, wo es mir schlecht geht, haben sie offene Ohren. Ich weiß, ich muss nichts leisten. Muss niemand sein. Es genügt, einfach ich zu sein. Ich muss nicht zuerst überlegen, ob ich mich so zeigen darf. Ob ich das so sagen darf. Meine Freunde sind aber auch Menschen, die mir nicht nach dem Mund reden. Die mir Wahrheiten sagen können. Die Fragen aufwerfen. Und das Schöne ist: es gibt ein stetiges Geben und Nehmen. Keine Einseitigkeit. Mein Leben ist durch meine Freunde wertvoller und vice versa.
Ich habe es 2025 geschafft, mehr als die vergangenen Jahre, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Und das soll auch 2026 so sein.
2.7 Meine größte Herausforderung 2025
Bereits mehrere Jahre weiß ich um die Kraft von Workations. In einem anderen Umfeld sein als dem heimischen Büro. Ich habe mir dafür das Zillertal ausgesucht. Meinen Kraftort. Auf andere Gedanken kommen. Fokussiert arbeiten ohne Ablenkungen. Und parallel das Leben genießen. Schwimmen gehen. Massagen. Spaziergänge in der Natur. Wandern und dabei die frische Bergluft genießen. Gutes Essen. Rundum gut versorgt sein. Und ab und zu ein Besuch von Hotelkatze "Flo". Ich habe gemerkt, dass es mir da besonders gut gelingt, Projekte voran zu treiben. Wie zum Beispiel meine Bücher zu schreiben. Ich kann ungestört denken, kann meine Unterlagen liegen lassen, kann stundenlang an einer Sache dranbleiben, ohne unterbrechen zu müssen, weil der Alltag dazwischen kommt. Ich kann Videos drehen ohne Hundegebell, dass ich mühsam rausschneiden muss. Und spontane Einfälle umsetzen.
Obwohl ich das alles weiß, ist es mir die letzten Jahre nicht gelungen, regelmäßig Workation-Zeiten einzulegen. Kind zu klein. Arbeit zu stressig. Krankheit kam dazwischen. Andere Verpflichtungen. In diesem Jahr wollte ich es unbedingt. Gegen alle Widrigkeiten. Und habe es auch geschafft. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass ich diese für mich so unendlich positive Zeit hart verteidigen musste gegen so manches "eine Mutter macht so was nicht", "wer fährt denn alleine in den Urlaub" oder "so viele Auszeiten braucht doch niemand". Das hat mir leider mehr ausgemacht als gedacht. Insofern war meine größte Herausforderung, bei mir zu bleiben und mein Bedürfnis zu verteidigen.
Danke an dieser Stelle an das Team des Boutique-Hotel Haidachhof. Ihr seid einfach spitze. Ihr seid dafür verantwortlich, dass ich ein zweites Zuhause habe.
2.8 Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Ich habe mich vermehrt mit KI auseinandergesetzt. Nicht um Aufgaben komplett abzugeben. Nicht um etwas völlig zu ersetzen. Nicht um Handwerk kaputt zu machen. Sondern um mich zu unterstützen und mein Leben einfacher zu machen. So benutze ich KI mittlerweile als intelligenten Ideengeber. Zum Ordnen und Sortieren. Zum Ersteinschätzen von neuen Gedanken. Wenn ich mich nicht zwischen drei Versionen einer Blogartikel-Überschrift entscheiden kann. Als Hilfestellung dabei, komplexe Dinge noch einfacher als einfach auszudrücken. Als Sparringspartner, um meine Texte in Klang zu übersetzen. Und ich habe sogar mit einigen meiner stabileren Klienten den Versuch gewagt, KI zwischen den Sitzungen einzusetzen, um selbst zu reflektieren und weiter an sich zu arbeiten. Natürlich unter engmaschiger Kontrolle. Ich muss sagen, KI hat dabei eine ziemlich gute Figur gemacht. Nicht, weil sie Therapie ersetzen könnte. Das kann sie definitiv nicht. Aber weil sie erstaunlich gut in der Lage war, richtige Fragen zu stellen. Dinge auf den Punkt zu bringen. Auch unbequem zu sein. Und dabei trotzdem wohlwollend und unterstützend. Gar nicht schlecht für einen Computer finde ich. Mein Fazit zum Thema: Ich mag KI. Ich benutze sie regelmäßig. Ich habe keine Angst davor, dass sie mich eines Tages ersetzt. Aber ich erhebe sie nicht zum allwissenden Medium, sondern gehe bewusst mit den Limitationen um.
Ich freue mich sehr darüber, dass mein Buch "Hypnose ohne Skript" 2025 so gut angenommen wurde.
Ich bin zwar (noch :-)) keine Buchmillionärin, aber ich habe an den positiven Rückmeldungen gemerkt, dass ich mit dem Buch etwas wirklich Hilfreiches für die Zielgruppe der Hypnose-Coaches und -Therapeuten geliefert habe. Tausend Dank an alle Leser und Unterstützer.
Auch in diesem Jahr war ich Teil mehrerer Hypnose-Ausbildungen für Thermedius in München. Ich konnte in diesem Rahmen tolle Persönlichkeiten kennenlernen. Meine Leidenschaft fürs Unterrichten ausleben. Und meine Begeisterung für Hypnose weitergeben. Danke an Dich, lieber Andreas Wolf, für die wunderbare Zusammenarbeit und Deine Freundschaft.
2.9 Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit ins neue Jahr 2026
2025 lasse ich Zweifel zurück. "Ich kann doch nicht". "Ob das gut genug ist". "Was, wenn..." All diese Dinge werfe ich auf einen Haufen und verbrenne sie an Silvester in der Feuerschale. Stattdessen gehe ich mutig voran. Wage es, mich zu zeigen. Auch wenn ich mich damit exponiere, angreifbar mache und es definitiv Menschen geben wird, denen nicht gefällt, was ich tue und wofür ich stehe.
3. Meine fünf liebsten Blogartikel des Jahres 2025
4. Mein Ausblick auf 2026
4.1 Was ich 2026 anders mache
- Mehr geplante Auszeiten nehmen und nicht darauf warten, wo eine Lücke entsteht
- 100 Prozent geben reicht, vielleicht auch mal nur 80 Prozent
- Weniger Kopf-, mehr Bauchentscheidungen treffen
- Der Kreativität in meinem Leben noch mehr Platz einräumen
4.2 Diese Abenteuer erlebe ich 2026
In diesem Punkt möchte ich gar nichts Konkretes benennen. Sondern einfach sagen: Das Abenteuer wird sein, trotz aller Widrigkeiten mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen. Voller Lebendigkeit. Voller Achtsamkeit. Mit Freude und Genuss. Das Schöne erkennen. Mich einlassen auf die "Reise 2026", von der weder ich noch sonst irgendjemand wissen kann, was sie bringt. Und dabei nie den Glauben daran verlieren, dass sie gut ausgeht.
4.3 Diese großen Projekte gehe ich 2026 an
- Hypnoseprofi-werden darf sich stabilisieren. Ich werde dort vor allem die 1:1 Mentorings zum Praxisaufbau in den Fokus nehmen und weiter ausbauen.
- Endlich ganz ich als Selbstliebeprojekt darf Fahrt aufnehmen. Dazu gehört auch das Herzensprojekt "Zwischen den Tönen", das Psychologiefachwissen mit Musik verbindet.
- Privat geht es mir 2026 darum, mich weiter von hinderlichen Glaubenssätzen zu verabschieden und daran zu arbeiten, ganz ich zu sein - in all meinen Facetten. Vielleicht kann ich mit meiner eigenen mutigen Reise Vorbild sein für die ein oder andere Frau da draußen.
4.4 So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten
- 1:1 Hypnosetraining: individuelle Fortbildung für Hypnoseausgebildete - weil eben Grundkenntnisse nicht ausreichen
- Supervision: Fachliche und/oder persönliche Supervision für Hypnotherapeuten und -coaches
- 1:1 Mentoring für Praxisaufbau: Buch Dir hier Dein individuelles Infogespräch
4.5 Fünf konkrete Ziele für 2026
1. Ich veröffentliche das bereits fast fertiggestellte Expertenbuch.
2. Ich veröffentliche den bereits fast fertiggestellten Roman.
3. Ich veröffentliche (mindestens) zwölf eigene Lieder für mein Format "Zwischen den Tönen" auf Youtube.
4. Ich gehe erneut (mindestens) einmal pro Quartal auf Workation.
5. Ich erstelle ein neues, hilfreiches Mini-Angebot für Hypnose-Coaches und -Therapeuten.
4.6 Mein Motto für 2026 heißt...
....genauso wie 2025: Im Schreiben liegt die Kraft. Dieses Motto hat mich 2025 bereits beruflich wie privat getragen und mir viel Klarheit gegeben. Deswegen bleibe ich dabei. Nicht immer heißt es, das Rad neu erfinden zu müssen.

















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Sabine (Donnerstag, 01 Januar 2026 15:57)
Hallo Julia!
Was für ein Jahr hast du da hinter dir!! Du bist ja unfassbar fleißig!
Erstmal, das Tattoo sieht klasse aus und wofür es steht, ist genial! Dein selbstgemachter Stitch ist der niedlichste, den ich je gesehen hab :) und ungarisch zu lernen, einfach so, das ist bemerkenswert. So lange schon liebäugel ich damit, schwedisch zu lernen und trau es mir doch nicht zu.
Dein Vorsatz, sich mehr geplante Auszeit zu nehmen, den find ich gut. Richtig gut.
Viel Glück dabei, Hypnose-Profi zu werden!!
Du hast da einen tollen Jahresrückblick!
Liebe Grüße und happy new Year!
Sabine aus dem Mausloch
Carola Falkenroth (Donnerstag, 01 Januar 2026 16:16)
Hallo Julia,
was für ein Jahr! Und ich bin echt beeindruckt, was du so 2026 alles vor hast. Hypnose ist ein wichtiges Thema. ich drück dir die Daumen, dass du dein Expertenbuch und auch den Roman in die Welt bringst.
Herzliche Grüße und Happy New Year.
Carola
Carmen Rosina Pelz (Freitag, 02 Januar 2026 18:04)
Hallo Julia,
Durfte ja schon dein Klavierspiel mit Gesang erleben, was mir sehr gefallen hat. Wusste ja gar nicht, dass du auch im Jahresrückblog 2025 dabei bist. Ein turbulentes Jahr bei dir. Alles Liebe aus dem regnerischen Andalusien.
Carmen Rosina Pelz (Mittwoch, 07 Januar 2026 16:33)
Vielen Dank!