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Meine 19 Stationen zur Trainerin und Mentorin für Hypnotherapeuten und - coaches

Julia Georgi bei ihrer Tätigkeit als Trainerin und Mentorin für Hypnotherapeuten und -coaches

 

Hör endlich damit auf!

 

Hör auf zu glauben, dass man über Nacht erfolgreich wird. Dass man in einer Stunde sein Herzensthema für das eigene Business finden kann, dem man sich dann das restliche Leben verpflichtet. Hör auf zu glauben, dass Dein beruflicher Weg geradlinig sein muss. Es braucht Krisen, Umbrüche und Umwege, um Deine Fähigkeiten zu schärfen. Um Deine Talente zu entfalten. 

 

Dass Du bist, was Du bist ist kein Zufall. Dein ganzes Leben ist quasi eine Art Vorbereitung für den Moment, wo Du Dich dafür entscheidest, DEINEN beruflichen Weg zu gehen.

 

Als ich diesen Artikel für Dich geschrieben habe, fiel es mir selbst wie Schuppen von den Augen. Es gab eindeutig einen roten Faden in meinem Leben, der mich nach und nach dahin geführt hat, Trainerin und Mentorin für Hypnotherapeuten und –coaches zu werden. Insgesamt 19 verschiedene Stationen konnte ich auf meinem ganz persönlichen Weg zum Herzensbusiness identifizieren. Komm mit in meine Kindheit…

Station 1: 1990 Weihnachtsfeier - Julia unterhält den Laden

 

Julia Georgi unterhält bei der Weihnachtsfeier 1990 alle Erwachsenen
Mit und über sich selbst lachen konnte ich schon als Kind

 

Mit sieben Jahren schaffte ich es, die komplette Belegschaft des mittelständischen Unternehmens meines Vaters zum Zuhören zu bewegen. Ich erzählte Witze und Geschichten. Sie lauschten und lachten – ich hatte wohl schon früh das Talent, Andere zu begeistern und mit meiner lebendigen Art mitzureißen.

 

Station 2: 1991 Schulzeit 2. Klasse - Berufswunsch Lehrerin

Bereits in der Grundschule wusste ich, was ich werden wollte: nämlich Lehrerin. In Theaterstücken war ich immer die Lehrkraft. Im Rollenspiel auch. Ich war schon als Kind extravertiert, selbstbewusst und wusste, was ich wollte.

 

Station 3: Mai 1993 Schulzeit 4. Klasse - Klare Statements

 

Julia Georgi ist schon mit 10 Jahren direkt und zeigt klare Kante in der Schülerzeitung
Gerade erst 10 Jahre geworden und schon eine eigene Schülerzeitung entworfen

 

Schon in der vierten Klasse zeigte ich mich kreativ und stellte Großes auf die Beine. Ich entwarf „Traxi- das starke Schulmagazin“ und zeigte darin klare Kante – ich schrieb schon mit 10 Jahren über Themen wie Ausländerhass und Gewalt auf dem Pausenhof. Noch heute bin ich für meine Direktheit und Authentizität bekannt.

 

Station 4: 1999 Schulzeit 10. Klasse - Chefredaktion und erste „Seminare“

 

Julia Georgi war drei Jahre lang Chefredakteurin der Schülerzeitung
Schreiben und Lehren prägten schon meine Schulzeit

 

Weiter geht es mit dem Thema Schülerzeitung. Von 1999 bis 2001 leitete ich als Chefredakteurin den „Spickzettel“ – die Schülerzeitung des St.-Gotthard-Gymnasiums Niederalteich. In dem Rahmen nahm ich mich besonders der jüngeren Schüler an und hielt erste Seminare darüber, wie man Artikel schreibt, was dabei zu beachten ist und auch wie man richtig recherchiert. Du siehst: Trainerin zu sein, mein Wissen weiterzugeben, lag mir schon früh im Blut. 

 

Station 5: 2001 Selbst und ständig – oder doch nicht?

Meine Eltern waren mit einem soliden mittelständischen Unternehmen selbstständig. Sie hatten ein Peugeot-Autohaus, einen Abschleppdienst, eine Autovermietung. 24/7 erreichbar. Ich sah die Nachteile: alles selbst machen, permanent arbeiten, Stress, finanzieller Druck, wenig Freizeit, wenig Qualitätszeit mit der Familie. Trotz allem prägten sich bei mir vor allem die Vorteile ein: eigener Herr sein, selbst entscheiden können, selbst Zeit einteilen können, die eigene Vision leben. Das prägte meinen beruflichen Werdegang.

 

Station 6: 2003: Meine berufliche Entscheidung ist gefällt

 

Julia Georgi Diplom-Psychologin
Meine Immatrikulationsbescheinigung für den Studiengang Psychologie

 

Ich entschied mich gegen das Lehramts-Studium, denn ich hatte etwas gefunden, was mich noch mehr interessierte: ich begann, an der Universität Regensburg Psychologie zu studieren. Die Grundlage dafür, dass ich heute erfolgreich als Hypnotherapeutin arbeite und meinen Kunden zeigen kann, wie sie das auch erreichen können. 

 

Station 7: 2008: Wider den konventionellen Weg

 

Julia Georgi Kunsttherapie
Gegenstandsfreies Bild eines Klienten zum Thema "Meine Wut"

 

Nichts liegt mir ferner, als den ausgetrampelten Pfad zu gehen, den jeder geht. Eine individuelle, kreative Lösung, die meinem vielseitigen Wesen entspricht, musste her, als ich mich für eine therapeutische Weiterbildung interessierte. Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie war einfach nichts für mich. So startete ich meine Reise „Arbeit mit dem Unbewussten“, indem ich eine Kunsttherapie-Ausbildung beim AKT in München absolvierte.

 

Station 8: 2011: Yeah - Das ist meine große Liebe

Ich war der Fortbilderitis verfallen: EMDR, Entspannungsmethoden, Klangmassage, Lachyoga. Und dann begegnete mir 2011 die Hypnose. Vom allerersten Augenblick an war ich verliebt. Mein damaliger Ausbilder und mittlerweile Kollege und Freund Andreas Wolf teilte mit mir sein Fachwissen über Hypnose. Aber auch über Therapeutenpersönlichkeit, Geschichten und Spiritualität. Dank ihm habe ich es geschafft, meine berufliche Heimat zu finden: die Hypnotherapie.

 

Station 9: Herbst 2011 Trümmerhaufen der Träume meets Phoenix aus der Asche

Zertifikats-Sammel-Wahn, jedes Wochenende auf einer anderen Fortbildung und Vollzeit-Festanstellung in der somatischen Klinik hatten seinen Tribut gefordert. Mein Immunsystem war komplett am Boden. Meine Ehe zerstört. Ich stand vor den Trümmern von all dem, was ich mir so golden aufgebaut hatte. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Es musste sich etwas ändern. So gründete ich 2011 meine eigene Praxis und wurde nach und nach zur Expertin für Hypnotherapie im Umkreis.

 

Station 10: 2011-2016 Warum hat mir das keiner gesagt?

Es war so verdammt schwer. Wie sollte ich nur genügend Klienten finden, damit ich meine Miete bezahlen kann? Kliniken putzen bei den Ärzten, Flyer und Visitenkarten verteilen war nicht die Lösung. Dazu quälten mich Zweifel, ob ich als Therapeutin gut genug bin, gerade wenn ich sehr kritischen Klienten gegenüber saß. Und: die ganze Technik rund um Website, Newsletter, Social Media verlangte mir sämtliche Nerven ab. Eine erfolgreiche Praxis aufzubauen geht definitiv nicht von heute auf morgen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass genau dieses Thema noch einmal richtig bedeutsam werden würde.

 

Station 11: Juni 2013 Trümmerhaufen Teil II

 

Hochwasser 2013 zerstört Julia Georgis Psychologische Praxis
Bis zu 2,80 m hoch stand das Wasser in Fischerdorf - das sind die kläglichen Reste meiner brandneuen Praxiseinrichtung

 

Vom Nebenraum im Autohaus meines Vaters hatte ich mich gerade hochgearbeitet zu einer schicken Praxis mit Gruppenraum und Behandlungsraum, kleiner Küche und mehreren Toiletten. Ich war stolz wie Bolle. Und dann kam im Juni 2013 das große Hochwasser in Fischerdorf, das alles zerstörte – nicht nur meine Praxis, sondern alles, was meine Familie zeitlebens aufgebaut hatte. An diesem Punkt verspürte ich zum ersten Mal den Wunsch, ortsunabhängig zu arbeiten. Es sollte aber noch ein paar Jahre dauern, bis ich diesen Wunsch auch auf die Straße bringen konnte.

 

Station 12: 2017 Co-Trainerin in der Hypnoseausbildung bei Thermedius

 

Co-Trainerin bei der Hypnoseausbildung von Thermedius
Hochschwanger im August 2018 als Hypnose-Ausbilderin: zusammen mit Andreas Wolf

 

2016 kam das Angebot von Andreas Wolf: „Julia, magst Du meine Co-Trainerin für die Hypnose-Komplettausbildung in München sein?“. Ja, und wie ich wollte. Zwei Jahre lang arbeiteten wir Seite an Seite, ergänzten uns und lernten mit- und aneinander. Ich entdeckte meine Liebe zur Lehre, die sich ja bereits schon als Kind gezeigt hatte, wieder. Menschen befähigen. Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Menschen mit meiner Leidenschaft für diese wundervolle Methode anstecken. Ich war voll in meinem Element.

 

Station 13: 2018 Ich bin Mama

Im Oktober 2018 erblickte mein kleines Wunder die Welt. Und dadurch änderte sich alles. Nach München fahren und zwei Wochen lang Menschen in Hypnose auszubilden ging als Mama nicht mehr. Es war ein tränenreicher, sehr emotionaler Abschied – und ein wunderbarer Neubeginn in einer ganz anderen Rolle.

 

Station 14: 2019 Wer rastet, der rostet

„Nur“ Mama zu sein – das merkte ich schnell – war nichts für mich. Ich brauchte meine Arbeit wie der Fisch das Wasser. Aber in den alten Schuhen weiterlaufen konnte und wollte ich nicht. Also entschied ich mich damit zu beginnen, all das umzusetzen, worauf mich das Leben scheinbar vorbereitet hatte: Selbstständigkeit und Online-Business.

 

Station 15: 2020/2021 Fortbildung, Coaching, Business-Mentoring

2020/21 waren für mich Jahre der Weiterbildung. Ich wollte alles lernen, was ich für mein erfolgreiches Online-Business brauchte. Vom Blog über Werbeanzeigen bis zum Sales-Funnel. Dass die Pandemie alles lahmlegte, kam meinem Plan, mehr von zu Hause aus zu arbeiten, entgegen. Und auch alle Weiterbildungen waren online möglich. Ganz besonderer Dank gilt vor allen anderen Coaches, mit denen ich gearbeitet habe, Sebastian Fiddicke, der mich in dieser Zeit wunderbar begleitet hat.

 

Station 16: 2021 Hinfallen, Krone richten, wieder aufstehen

 

Julia Georgi Online-Kurs
Mein allererster Online-Kurs

 

Mein erster Fokus im Bereich Online-Business galt zunächst meinen Hypnose-Klienten. Schon seit 10 Jahren sehr aktiv im Bereich Raucherentwöhnung, wollte ich mein Angebot besonders an schwangere Frauen richten, die den Wunsch haben, Nichtraucherin zu werden. Ich arbeitete also weiter in meiner Praxis - und online mit demselben Thema. Es lief nicht optimal. Ich war unzufrieden, rastlos. Es passte einfach nicht. Also schmiss ich noch einmal meine komplette Positionierung über den Haufen, meinen komplett erstellten Online-Kurs, das Webinar, die Sales-Pages in die Tonne. Und begann ganz von vorne. 

 

Station 17: Herbst 2021: Herzensthema finden

 Nachdem ich noch einmal genau in mich hineingehorcht hatte, kam es zum Vorschein: mein Herzensthema. Es hatte doch da schon die ganze Zeit gelegen, ich hatte es nur nicht gesehen. Verbinde Hypnose mit Lehre. Ich wollte die Leute unterstützen, die bereits ihre Ausbildung gemacht haben. Die, die mehr wollen als zwei Klienten im Monat. Die, die sich selbstständig machen wollen. Die, die wie ich irgendwie ein Unternehmer-Gen in sich tragen. Die, die aber wie ich damals Probleme damit haben, anzufangen und die Anfangs-Schwierigkeiten zu meistern. Ich wollte, dass andere Hypnotiseure nicht 7 Jahre brauchen, um einen vollen Terminkalender zu haben. Ich entwickelte erste Angebote, arbeitete mit ersten Kunden. Und merkte deutlich: Das ist es!

 

Station 18: 2022 Meine Vision

Schnell zeigte sich, dass ich eine Vision habe und damit die (Hypnose-)Welt ein Stück verändern möchte. Ich möchte, dass kein Klient mehr schlechte Hypnotherapie bekommt. Und ich möchte, dass kein Hypnoseausgebildeter – egal ob Therapeut oder Coach – seine Praxis schließen muss, weil er nicht weiß, wie man Klienten gewinnt und erfolgreich selbstständig arbeitet.

 

Station 19: Heute

 

 

Ich bin Julia. Diplom-Psychologin mit Herz. Hypnotherapeutin aus Leidenschaft. Hypnose-Fortbildung und Praxis-Marketing ist mein Fokus. Als Mentorin unterstütze ich Menschen nach der Hypnoseausbildung, von Null an ihre eigene Praxis aufzubauen, Klienten zu gewinnen und professionell darin zu arbeiten. Als Trainerin unterstütze ich Menschen, die bereits als Hypnotherapeuten und –coaches arbeiten, ihre Fähigkeiten noch zu verbessern, die Praxisarbeit zu erleichtern und für ihre Arbeit zu brennen ohne auszubrennen

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