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Aller guten Dinge sind drei: Meine Blog-Geschichte

Julia Georgi: Meine Blog-Geschichte

 

Max im Schlaraffenland. So hieß meine erste selbst geschriebene Geschichte. Ich war im Grundschulalter. Und schon dort machte mir Schreiben unglaublichen Spaß. Ich wurde Chefredakteurin bei der Schülerzeitung. Arbeitete als freie Redakteurin bei der Lokalpresse. Egal ob Fach-, Seminar- oder Diplomarbeit: mit Worten zu jonglieren bereitete mir immer Freude. Und dann entdeckte ich das Bloggen. Fachwissen vermitteln- aber in leichtem Ton. Und dazu jede Menge Persönlichkeit. Ich habe mein Medium gefunden. Und meine Lernreise darf weiter gehen. Lies hier, wie meine Blog-Geschichte begann. 

Die Inhalte dieses Blogartikels

1. Die allererste Blogerfahrung: mein Praxis-Blog

Meine Blog-Geschichte begann am 04.10.2015. Mit ein paar ersten Zeilen, die zeigen sollten, dass ich meine Praxis in neuen Räumlichkeiten eröffnet hatte. Und zwar mit der Hauptausrichtung auf Hypnotherapie. Mir ging es darum, Klienten und solchen, die es werden wollten, psychologische und therapeutische Fachthemen verständlich näher zu bringen. Und ich wollte eine Plattform haben, um über Angebote und Neuigkeiten in der Hypnose Praxis zu informieren. Den ersten Blogartikel, der diesen Namen annähernd verdient, veröffentlichte ich am 07.11.2015 zum Thema "Die Geschichte der Hypnose". Ohne Bild. Ohne ordentliche Formatierung. Ohne Inhaltsverzeichnis. Oder Einleitung. Wenn ich heute diesen Artikel sehe, ist er mir fast ein bisschen peinlich. Aber immerhin rangiert er für das entscheidende Keyword bei Google auf Seite 1. Schon mehr gelernt hatte ich zwischendurch von Blogexperten wie "Schreibsuchti" Walter Epp. So entstanden Artikel wie "Ziele erreichen 2018 - Die sechs Tipps um mit den eigenen Vorsätzen nicht kläglich zu scheitern". Schlauere Keyword-Wahl, längerer Artikel, Zwischenüberschriften, Bilder. Aber diese ganzen Stockfotos. Und die "Sie-Anrede". Das würde für mich aus heutiger Sicht gar nicht mehr passen. 

 

Der nach wie vor meistgeklickte Artikel ist übrigens "15 sichere Anzeichen für Hypnose". 

Mein Weg zur Hypnose - Blogartikel 2015
2015 schrieb ich über meinen ganz persönlichen Weg zur Hypnose.
Der Unterschied zwischen Spaß und Freude - Blogartikel 2016
Viel geklickt bis heute ist dieser Artikel von 2016 zum Unterschied zwischen Spaß und Freude

Weihnachten feiern ohne Hektik und Stress - Blogartikel 2017
2017 beschäftigte ich mit mit dem nordischen Begriff Hygge und Familienfesten wie Weihnachten und Ostern
Hypnose zur Raucherentwöhnung
2021 wurde es dann schon technischer. Ich wollte Raucherentwöhnung verkaufen, also schrieb ich ausschließlich darüber

2021 stand ich vor der Frage, was ich nach meiner Elternzeit tun will. Auf welches Thema ich mich hauptsächlich fokussieren will. Ich habe mich dazu entschieden, den Praxis-Blog endgültig einzustampfen, nachdem ich schon vorher nicht regelmäßig geschrieben hatte. Es hätte viel zum Schreiben gegeben. Aber ich setzte meine Prioritäten anders. Konzentrierte mich auf Social Media. Auf Challenges. Auf meinen Newsletter. 

2. Der Startschuss zum regelmäßigen Bloggen

Ende 2021 kehrte ich nach der Elternzeit ins Berufsleben zurück. Mit dem Plan, das, was ich offline mit großer Freude getan habe, jetzt online anzubieten. Die Aus- und Weiterbildung von Coaches und Therapeuten in Hypnose. Unterstützung dabei, die eigene Praxis zu gründen und erfolgreich sowie professionell darin zu arbeiten. Ich besuchte diverse Marketing-Seminare und Coachings. Und entschloss mich, ein paar wohl platzierte technische Blogartikel rauszuhauen. Erst noch ohne die Absicht, Bloggen ernsthaft zu betreiben. Deshalb nutzte ich auch für jeden Blogartikel eine eigene Landingpage, anstatt sie auf meiner Website zu integrieren. Das kann ich Dir nicht mehr zeigen, denn die Seiten existieren nicht mehr. 

 

Und dann nahm das Projekt Blog eine unerwartete Wendung. Ich nahm im Dezember 2021 teil an der Challenge "Jahresrückblog" von Blog-Queen Judith Peters. So entstand mein Jahresrückblick 2021. Er liegt ebenfalls noch auf einer eigenen Seite. Die habe ich als "Andenken" so gelassen. Ich hatte Blut geleckt. Ich war von dem Gedanken, regelmäßig zu schreiben, regelrecht angefixt. Ich liebe ja Herausforderungen. Und konstant neue Artikel zu veröffentlichen erschien mir eine riesige Herausforderung zu sein. Es machte aber gleichzeitig großen Spaß, eine persönlichere Seite von mir zu zeigen. Und so startete ich am 02.01.2022 mit dem Artikel "Was ein Trickfilm mit Hypnose zu tun hat" in mein Blog-Abenteuer. Zunächst als Einzelkämpferin. 

3. Neue Identität: Ich bin eine dynamische Bloggerin

Schnell stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich ständig selbst zu motivieren, den Veröffentlichen-Button zu drücken. Ich wollte mich und meine Schreibe weiterentwickeln. Mein Blog-Baby nähren und im Wachsen begleiten. Deshalb buchte ich Mitte des Jahres Judith Peters Jahres-Angebot "The Content Society". Plötzlich war ich Teil des Blog-iversums. War vernetzt mit vielen anderen Powerfrauen, die für ihr Thema brennen. Und veröffentlichte (in den meisten Wochen) mindestens einen Blogartikel in der Woche. Aber nicht nur das. Ich entwickelte mich auch zur dynamischen Bloggerin. Also einer Person, die nicht nur über Businessthemen bloggt. Die nicht nur auf der Jagd nach dem bestmöglichen Keyword ist. Die - so wie im Offline-Business-Leben Wert legt auf Beziehung. Darauf, authentisch zu sein. Für die Klienten und Kunden berechenbar zu sein. Eine Bloggerin, die klare Kante zeigt. 

 

Seither ist für mich Bloggen so unendlich viel mehr als Business. Am 10.10.2023 feierte ich meinen hundertsten Blogartikel "Die Nudelfrage - der kreative Weg, mich kennenzulernen". Und ich habe noch lange nicht genug. Viele weitere Ideen warten als Entwürfe darauf, das Licht der Welt zu erblicken. Und viele tolle Challenges wie etwa Blogparaden, Blogdekaden (10 Artikel in 10 Tagen) oder Monats- und Jahresrückblicke werden mich motivieren, dranzubleiben.

 

 

Buchrezension Mollys wundersame Reise

4. Was Bloggen mir bedeutet

Alleine diese Überschrift zu schreiben verursacht mir schon Gänsehaut. Bloggen ist für mich so viel mehr als Schreiben übers Business. Es ist mir ein lieber, verlässlicher Freund geworden. Ein (fast) täglicher Begleiter. Eine Möglichkeit zur Selbstreflexion. Eine Bühne für Klarheit. Wenn ich zu einer Sache noch keine klare Meinung habe, schreibe ich mich dorthin. 

 

Ich genieße das Spiel mit Worten. Mit Bildern. Habe den Ehrgeiz, den Leser immer besser mitzunehmen auf die Reise innerhalb des Artikels. Ich liebe es, zu unterhalten und gleichzeitig zu informieren. Bloggen ist für mich die ideale Methode, meine Persönlichkeit zu zeigen. Authentisch ich zu sein. 

 

Mit jedem Artikel trage ich mein Fachwissen und meine Sicht auf die Dinge in die Welt. Beim Schreiben frische ich meine eigenen Kenntnisse ständig auf und erfahre durch Recherche auch Neues. Ich hinterfrage durchs Bloggen alle "Das mache ich schon immer so"-Gewohnheiten und Routinen. Macht das wirklich Sinn? Stimmt das nach 16 Jahren Berufserfahrung immer noch? So entwickle ich mich weiter, während ich Mehrwert für meine Community biete. 

 

Bloggen erzeugt Inhalte, die auch noch nach Jahren gefunden werden. Es ist also effektiver als die kurzfristig vorhandenen Social-Media-Herzchen und erhobenen Daumen. Ich habe meine Zeit somit viel sinnvoller eingesetzt. 

 

Bloggen ist für mich auch Austausch mit Menschen, die mein Leben reicher machen. 

 

Was Bloggen auf meiner Website und in meinem Business verändert hat, berichte ich in meinem Artikel zum einjährigen Blogiläum

 

Was bedeutet Bloggen für Dich? Was bewirkt es in Deinem Business? In Deinem Leben? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. 

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